Chef, Chef..... das "Schwarze Schaf"! Die Bürotür fliegt auf. Petra und Monika meine Mitarbeiterinnen stehen da - aufgeregt, fast ein bisschen empört. „Was ist passiert?", frage ich. „Ist es uns davon gelaufen?" „Nein... schlimmer", sagen sie. „Es ist hinten an der Verpackung ganz nass."

Ich muss schmunzeln. „Dann... holen wir es doch endlich raus." 

Und plötzlich wird aus einem Moment ein Erlebnis. Vorsichtig befreien sie das "Schwarze Schaf" aus seinem Umhang. Sie legen es in eine kleine Wanne. Da liegt es . Ruhig. Vollendet. Fast stolz. Als hätte es genau darauf gewartet. Auf diesen einen Moment. Auf jemanden, der bereit ist dieses "Schwarze Schaf" (Schafkäse in Asche gereift) zu genießen.

Daniel Und Eva Nuart

Daniel und Eva Nuart kümmern sich um das "Schwarze Schaf" (Foto bereitgestellt von Familie Jernej Griffenrast Mochoritsch.)

Schwarzes Schaft Beim Herstellen

Schwarzes Schaf

Denn das ist kein Käse für nebenbei. Das ist das "Schwarze Schaf" der Familie Nuart. Mit Zeit, Geduld und echter Überzeugung gemacht. Hier ist Bio kein Etikett - hier ist es gelebte Leidenschaft. Und ja..... das Datum auf der Verpackung hat viele verunsichert!

Zu Unrecht!

Denn genau jetzt beginnt das, was Kenner lieben: Tiefe. Charakter. Intensität

Jetzt ist er so richtig reif. Ja reif für den Genuss.

„Wer soll den jetzt noch kaufen?", fragen Petra und Monika.

Ich sage nur: „Die, die verstehen, dass Perfektion nicht in der Eile liegt sondern im Warten. Die den Mut haben, über ein Datum hinauszudenken. Die Genuss nicht messen nach dem Datum, sondern erleben. Löffel für Löffel.

 

Das Schwarze Schaf ist kein Käse für alle. Es ist für jene, die das Besondere suchen. Und manchmal braucht es genau das:

die besten Mitareiterinnen, einen besonderen Käsemacher. Und ein "Schwarzes Schaf", das einfach seinen eigenen Weg geht. 

Famile Nuart Drei Generationen

Familie Nuart Sen und Jun. 3 Generationen